02.01.2012

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Willkommen beim CDU Gemeindeverband Loreley.
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Gemeindeverbände Braubach und Loreley vereint

 seit dem 28.09.2011

CDU Verbände laden zum Neujahrsempfang am 15.01.2012 ein

Musik, Schifffahrt und politische Gespräche auf dem Rhein

 

CDU geht mit Werner Groß ins Rennen

Vornominierung Bürgermeister der fusionierten Verbandsgemeinde ist Ziel – Gemeindeverbände Braubach und Loreley vereint

Von unserem Redaktionsleiter Michael Stoll

M Kestert. Werner Groß will Bürgermeister der neu zu bildenden Verbandsgemeinde Braubach-Loreley werden. Dieses Ziel untermauerten die Mitglieder des wenige Minuten zuvor neu gegründeten CDU-Gemeindeverbandes Braubach-Loreley einstimmig auf einer Versammlung im Kesterter Hotel „Zur Krone“. Kreisvorsitzender Matthias Lammert wertete das Votum als ein „Signal der Geschlossenheit“. Der mit dieser Entscheidung beginnende Kommunalwahlkampf werde „kein Spaziergang“, doch die von der rot-grünen Landesregierung ins Abseits beförderte Planung einer Mittelrheinbrücke bei St. Goarshausen – laut Lammert „eine politische Sauerei“ – dürfe bis zur Wahl eines neuen Verbandsgemeinderates und Bürgermeisters am 3. Juni 2012 nicht in Vergessenheit geraten und vor allem nicht jenen zugutekommen, „die das zu verantworten haben“.

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CDU-Vorschlag für das Amt des Bürgermeisters: Werner Groß

 

Eigene Anhänger mobilisieren

Werner Groß ist seit zehn Jahren Bürgermeister der Verbandsgemeinde Braubach. Vor zwei Jahren wurde der heute 45-Jährige wiedergewählt. Er ist verheiratet, hat drei Kinder. In seiner Vorstellungsrede sprach Groß von der CDU als „die Kraft in der neuen Verbandsgemeinde“. Um dies zu untermauern, will der Kandidat ein „kleines, aber feines Wahlkampfteam“ bilden, weiß aber auch den Vorstand des neuen CDU-Gemeindeverbandes hinter sich. Dabei spiele die Mobilisierung der eigenen Anhängerschaft eine wichtige Rolle.

 

„Ich habe zusammen mit meinem Bürgermeisterkollegen Dieter Clasen von der Loreley seit Jahren an der Fusion der beiden Verbandsgemeinden gearbeitet“, erklärte Groß, „jetzt will ich das auch gestalten, was wir gemeinsam begonnen haben.“ Der Kandidat empfahl sich der Versammlung als kommunalpolitischer Pragmatiker. Seine Ziele: Bürgernähe und starker Service der Verwaltung; eine geordnete, fließende Zusammenführung der beiden Rathäuser und Werke gerade auch in Personalfragen; die bessere Vermarktung touristischer „Leuchttürme“ in der künftigen Verbandsgemeinde von der Marksburg über die Loreley bis zum Pfalzgrafenstein; eine stärkere Förderung der heimischen Wirtschaft.

Wie der alte Adenauer ...

Locker vom Hocker bekannte Groß nach seiner einstimmigen Kür, dass er „wie der alte Adenauer“ für sich selbst votiert hat. Und auch über das Foto, das per Beamer an die Rückwand des Saals geworfen wurde und ihn noch in jüngeren Jahren zeigte, konnte er nur schmunzeln. Rein formal war seine Aufstellung am Mittwochabend nur ein Vorschlag; auf einem offiziellen Nominierungsparteitag wird der Kandidat dann tatsächlich gewählt.

Der Kandidatenkür vorausgegangen war der Zusammenschluss der beiden zuvor selbstständigen CDU-Gemeindeverbände Braubach und Loreley. Deren Mitglieder tagten zunächst in verschiedenen Sälen, um sich offiziell aufzulösen. Was dann auch in beiden Fällen einstimmig geschah. 54 Mitglieder waren nun insgesamt anwesend, sie votierten einstimmig für die Neugründung des CDU-Gemeindeverbandes Braubach-Loreley. Zum Vorsitzenden wählten die Christdemokraten Jens Güllering (Kestert), gleichberechtigte stellvertretende Vorsitzende sind Hartmut Hülser (Kamp-Bornhofen) und Gottfried Göttert (Weisel). Die Kasse führt Christian Stein (Kestert), zu Beisitzern wurden Manfred Baumert (St. Goarshausen), Björn Dennert (Braubach), Tobias Diehm (Osterspai), Birgit Klein (Prath), Julia Koch (Dahlheim), Marlene Kuhn (Weyer), Joachim Müller (Braubach), Markus Ring (Dachsenhausen), Hermann-Josef Schultes (Osterspai) und Reinhard Stritter (Dachsenhausen) gewählt.

Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Freitag, 30. September 2011, Seite 17

 

Werner Groß soll Bürgermeister bleiben

CDU nominiert Kandidaten

Werner Groß soll nach dem Willen der CDU Braubach-Loreley Bürgermeister der neu zu bildenden Verbandsgemeinde Braubach-Loreley werden. Dieses Ziel gaben die Mitglieder des neu gegründeten CDU-Gemeindeverbandes Braubach-Loreley einstimmig auf ihrer Mitgliederversammlung in Kestert vor. Kreisvorsitzender Matthias Lammert wertete das Votum als ein „Signal der Geschlossenheit“.

Werner Groß ist bereits seit zehn Jahren Bürgermeister der Verbandsgemeinde Braubach. Der 45-Jährige ist verheiratet, hat drei Kinder und steht somit auch menschlich „mitten im Leben“. In seiner Vorstellungsrede sprach Groß von der CDU als „die Kraft in der neuen Verbandsgemeinde“. Um dies zu untermauern, will der Kandidat ein Wahlkampfteam bilden, weiß aber auch den Vorstand des neuen CDU-Gemeindeverbandes mit dem neuen Vorsitzenden Jens Güllering hinter sich.

„Ich habe zusammen mit meinem Bürgermeisterkollegen Dieter Clasen von der Loreley seit Jahren an der Fusion der beiden Verbandsgemeinden gearbeitet“, erklärte Groß, „jetzt will ich das auch gestalten, was wir gemeinsam begonnen haben.“ Der Kandidat beschreibt sich selbst als kommunalpolitischer Pragmatiker. Seine Ziele für die neue Verbandsgemeinde definiert Groß mit Bürgernähe und starker Service der Verwaltung. Hierbei wird der Schwerpunkt zunächst auf einer geordneten, fließenden Zusammenführung der beiden Rathäuser und Eigenbetriebe liegen. Besonders am Herzen liegen dem Verwaltungsfachmann hierbei auch gerade die damit einhergehenden Personalfragen. Eine weitere Großaufgabe sieht der Kandidat im Ausbau der  Vermarktung touristischer „Leuchttürme“ in der künftigen Verbandsgemeinde „Von der Marksburg über die Loreley bis zum Pfalzgrafenstein haben wir Pfunde, mit denen wir noch mehr werben müssen“, so Groß. Ebenfalls steht die stärkere Förderung der heimischen Wirtschaft auf seiner Agenda. In allen Fragen will Groß eng mit den Bürgerinnen und Bürgern und den politisch Verantwortlichen in den Städten und Ortsgemeinden zusammenarbeiten. Groß sieht die Verbandsgemeinde nicht als anonyme Verwaltungseinheit sondern als Dienstleister für die Menschen und die angeschlossenen Kommunen.

 

Ist Radwegebau weiterhin vom Bau der Mittelrheinbrücke abhängig?

CDU Braubach-Loreley fragt nach

 

 

Nach dem im rot-grünen Koalitionsvertrag verbrieften Aus für die Mittelrheinbrücke liegt die Befürchtung nahe, dass auch der Fortgang des Radwegebaus von Wellmich nach St. Goarshausen vorläufig auf Eis liegt.

„Bisher wurde aus Mainz immer gesagt, dass die Radwegeplanung in Abhängigkeit von den Planungen zum Bau der Mittelrheinbrücke vorgenommen werden“, erklärt Bürgermeister Dieter Clasen im Rahmen eines Ortstermins in Wellmich. Nachdem die Landesregierung jedoch in ihrem Koalitionsvertrag das Aus für die Mittelrheinbrücke festgeschrieben hat, fehlt für die bisherige Vorgehensweise nach Auffassung der Christdemokraten die Grundlage. CDU Vorsitzender Jens Güllering kündigt an, sich schriftlich an das Ministerium zu wenden und den Stand der Planung zu erfragen. „Nach Bekanntwerden des Brücke-Aus hat Infrastrukturminister Lewentz umfangreiche Kompensationsmaßnahmen angekündigt. Wenn die Landesregierung uns nicht ganz im Regen stehen lassen will, muss sie ihre bisherigen Absichten überdenken und sich zeitnah zum Bau des Radweges bekennen, “ so Güllering. „Viel lieber wäre mir allerdings, wenn die Landesregierung endlich erkennen würde, dass die Brücke zwischen Wellmich und St. Goar-Fellen wichtiger denn je ist und die Planungen hierzu inklusive des Radweges vorantreiben würde, “ ergänzt Dieter Clasen.

 

Für den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Braubach Werner Groß, der auch als Bürgermeister für die neue Verbandsgemeinde kandidieren wird, ist ein durchgängiger Radweg am Mittelrheintal längst überfällig. „Wir leben hier in einer der schönsten Landschaften Deutschlands. Der Radtourismus gewinnt Jahr für Jahr an Bedeutung. Wenn dieses Tal auch touristisch in Zukunft eine Chance haben will, dann muss auch alles dafür getan werden, dass die erforderliche Infrastruktur zur Verfügung steht, “ ist sich Groß sicher. Stadtbürgermeister Bernhard Roth ergänzt, dass ein Radweg zwischen Wellmich und St. Goarshausen auch den Einwohnern der Loreleystadt mit dem Stadtteil Wellmich und der ganzen Region dienen würde. „Wenn wir auch in Zukunft wollen, dass Menschen hier dauerhaft leben, muss dringend etwas dafür getan werden, dass sich diese Menschen vor Ort wohlfühlen. Auch ein durchgehender Radweg kann hier seinen Teil zu beitragen“, so Roth.

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Im Rahmen eines Ortstermins in Wellmich informierten sich Bürgermeister Dieter Clasen, CDU Vorsitzender Jens Güllering, Bürgermeister Werner Groß und Stadtbürgermeister Bernhard Roth

 

Kreisparteitag der CDU Rhein-Lahn findet in Miehlen statt

CDU Gemeindeverband Braubach-Loreley im Kreisverband gut vernetzt

 

 

 

Der Kreisparteitag der CDU Rhein-Lahn findet an diesem Samstag ab 9:30 Uhr in Miehlen statt. Neben den üblichen Formalien einer solchen Versammlung steht auch die Neuwahl des CDU Kreisvorstandes auf der Tagesordnung.

Der neu gegründete CDU Gemeindeverband Braubach-Loreley war im bisherigen Kreisvorstand gut vertreten. So gehörten u.a. Thomas Bonn aus Bornich und Christoph Ferdinand vom Ortsverband Braubach dem Kreisgremium als Beisitzer an. CDU Gemeindeverbandsvorsitzender Jens Güllering aus Kestert gehört sogar dem geschäftsführenden Kreisvorstand in der Funktion als Kreisschatzmeister an. Zusätzlich waren Dennis Maxeiner, Dahlheim, als Vorsitzender der Jungen Union, Werner Groß und Dieter Clasen als Bürgermeister der Verbandsgemeinde in den Kreisvorstand kooptiert.

 

Zum diesjährigen Kreisparteitag wird auch CDU Landesvorsitzende und Vorsitzende der CDU Fraktion im Landtag von Rheinland-Pfalz Julia Klöckner erwartet. Klöckner wird ihren Besuch im Rhein-Lahn-Kreis nutzen, um über ihre Arbeit im Mainzer Landtag zu informieren und die Arbeit der rot-grünen Landesregierung aus ihrer Sicht zu bewerten.

 

 

 

CDU mit Zwischenergebnis zufrieden – Neue Verwaltungseinheiten müssen nun zusammengeführt werden

 

Fusion von Braubach und Loreley ist besiegelt

 

Sichtlich zufrieden waren die beiden Vorsitzenden der CDU Fraktionen in den Verbandsgemeinderäten Braubach und Loreley Joachim Müller und Jens Güllering, als in der vergangenen Woche die Vereinbarung zur freiwilligen Fusion unterzeichnet wurde. Beide gehörten der Verhandlungskommission an, die sich in den vergangenen Wochen und Monaten gemeinsam sehr intensiv mit der Vorbereitung des Zusammenschlusses beschäftigt haben.

 

Die neue Verbandsgemeinde, die vorbehaltlich der noch ausstehenden gesetzlichen Regelung im Juli des kommenden Jahres gebildet wird, ist hierbei sicherlich keine reine Liebesheirat. Vielmehr handelt es sich um eine Vernunftehe, die früher oder später ohnehin vom Landesgesetzgeber verfügt worden wäre. „Nach wie vor stehen wir zu diesem Schritt, da alles andere dazu geführt hätte, dass wir zwangsweise fusioniert worden wären“, so der Braubacher Joachim Müller. Sein Kollege von der Loreley Jens Güllering macht ergänzend auf die Gestaltungsmöglichkeiten der freiwilligen Fusion aufmerksam. „Wären wir diesen Schritt nicht gegangen, hätten wir auch heute keine Vereinbarung unterzeichnen brauchen. Ein einfaches Landesgesetz hätte dann die Fusion „verordnet“ und das ohne die in Aussicht gestellten Förderungen, “ so Güllering am Rande der kleinen Feier im Braubacher Rathaus.

 

Die Vereinbarung über die freiwillige Fusion enthält Regelungen über Name, Sitz und Organisation der neuen Verwaltung. Ebenfalls gibt es Aussagen zur künftigen Struktur der Feuerwehr, der Verbandsgemeindewerke und zur Verwendung der sogenannten Hochzeitsprämie des Landes.

 

Für die Vertreter der CDU Fraktionen ist jedoch klar, dass die eigentliche Arbeit jetzt erst für die beiden Verwaltungen richtig beginnt. Nachdem die Politik die Rahmenbedingungen abgesteckt hat, sind nun auf Verwaltungsebene die Details zu klären. Diese gehen von der Frage über die künftig zu verwendende Software bis hin zur Raumverteilung für die Mitarbeiter.

Wenngleich die Kernaufgaben für die politischen Vertreter zwar zunächst erledigt sind, haben beide Fraktionsvorsitzenden der CDU den Bürgermeistern Werner Groß und Dieter Clasen ihre uneingeschränkte Unterstützung bei der weiteren Umsetzung der Fusion zugesagt.